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 Durchzündung hautnah erleben


Am heutigen Samstag könnten die Einsatzkräfte aus Maintal-Dörnigheim einen besonderen Ausbildungstag erleben. Auf dem Plan stand die Ausbildung mit sogenannten „Doll-Häusern“. Dies sind Nachbildungen aus Holz, die einen Brand von der Entstehung bis zum Vollbrand simulieren. Hierbei konnten die Einsatzkräfte hautnah alle Phasen eines Brandes miterleben.


Als Dozent konnte die Feuerwehr Maintal-Dörnigheim den erfahrenen Ausbilder Hans Jörg Stellmacher aus Korntal-Münchingen (Baden-Württemberg) vom Team „atemschutzunfälle.eu“ gewinnen der seit 2011 als Trainer vor Ort dort tätig ist. Ziel des heutigen Ausbildungstages war es, die verschiedenen Phasen eines Brandes kennenzulernen. Hier ging es vom Entstehungsbrand über den fortgeschrittenen Brand bis hin zum Vollbrand der Entsprechenden Nutzungseinheit.


Zum simulieren der entsprechenden Szenarien standen den Teilnehmern insgesamt drei verschiedene „Dollhouse“ zur Verfügung.


Als erstes kam der offene Würfel zum Einsatz, der den klassischen Zimmerbrand darstellt. Der offene Kubus von 50 Zentimetern besteht komplett aus Spannplatten. In ihm sind ein kleiner Schrank, eine Sitzecke (ebenfalls aus Spanplatten), sowie Teppich und Gardinen (alte Stoffreste) eingebaut um das Mobiliar eines klassischen Zimmers nahezukommen.
Hier konnte der Dozent die Grundlagen eines klassischen Zimmerbrandes vorführen. Somit sahen die Teilnehmer wie sich das Feuer von der Entstehung bis zum Vollbrand entwickelt und verhält. Weiterhin konnten der richtige Einsatz von Strahlrohren und Löschtechniken von den Teilnehmern praktisch geübt werden.


Als zweite Ausbildungseinheit kam ein weiteres „Dollhouse“ zum Einsatz. Dies war mit den Maßen von circa 80cm x 40cm x 80cm (L/B/H/) fast doppelt so groß und konnte aufgrund der Bauart über 2 Etagen das Szenario Wohnungsbrand abbilden.
Nach den wiederkehrenden Grundlagen kam nun das richtige Verhalten in der taktischen Ventilation dazu. Die Teilnehmer könnten hier genaustens beobachten welche Auswirkung das Öffnen von verschiedenen Fenstern und Türen bei einem Brand hat. Hierbei wurden die Teilnehmer in ihrem Vorgehen für die Zukunft weiter sensibilisiert.


Als nächstes wurde eine kleine Einheit in der Bedienung mit dem Hohlstrahlrohr und der Schlauchvornahme geübt. Nach einer kurzen Einweisung mussten die Einsatzkräfte unter anderem das richtige Sprühbild erzeugen und hierbei auch in die vom Dozent angezeigte Richtung halten. Dies wurde dann letztendlich unter Nullsicht und nur auf Kommando durchgeführt. Ziel war es hierbei das Strahlrohr sicher bedienen zu können.


Als letzte Ausbildungseinheit kam das dritte „Dollhouse“ zum Einsatz. Hierbei gab es wieder bauliche Unterschiede zum Vorgänger. Zum einen ist bei diesem Haus ein Dachgeschoss mit dabei. Zum anderen besteht hier die Möglichkeit jedes Fenster und jede Etage einzeln zu verschließen.


Somit konnten bei dieser Einheit der Entstehungsbrand, der Zimmerbrand, der Wohnungsbrand und der Vollbrand eines Hauses simuliert werden.


Abschließend wurde das Erlernte nochmals reflektiert und neue Erkenntnisse mitgeteilt. Die durchweg positive Feedbackrunde stimmte sowohl den Dozenten als auch die Teilnehmer froh.


Die Feuerwehr Maintal-Dörnigheim bedankt sich nochmals recht herzlich bei Hans Jörg Stellmacher und seinen Kollegen von atemschutzunfaelle.eu für die Ausbildung.


Dieser Bericht wurde von Christian Müller am 11.06.2018 verfasst.


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